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Daniel Jonathan Valik, MAS Sr. Product Specialist for Unified Communications and Mobility :

Die Integration wurde von S&T (Nikolaus Kurnik, Thomas Schober) in Zusammenarbeit mit Adaptron (Bernd Schnappinger, Michael Schiff) sehr erfolgreich realisiert, ich freue mich hier über die geschehene Zusammenarbeit zwischen unseren Partnern und Microsoft.

Ein Statement unseres Kunden:

„Diese Lösung ist genau das, was wir uns gewunschen haben“;

Zitat Uwe Lafer, LREG.


Microsoft Unified Chat, Videokonferenz, Teleworking & Co. - das Land Steiermark ist Vorreiter in Sachen Kommunikation

Acht Uhr dreißig in der Grazer Burggasse, zwei Mitarbeiter der steirischen Landesverwaltung treffen sich an der Tür. „Guten Morgen! Ich habe in fünf Minuten im Büro meinen wöchentlichen Jour fixe mit den Kollegen aus Brüssel. Was machst du?“ Die Antwort kommt schnell: „Ich treffe jetzt Vertreter der Bezirkshauptmannschaften.“ Diese Dinge können die beiden von ihrem Schreibtisch in Graz aus erledigen? Seit Anfang 2010 schon – nämlich mittels Videokonferenzen. Mit der Implementierung von Microsoft Office Communications Server hat die Steiermärkische Landesverwaltung wichtige neue Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen. Desktop-Sharing, Instant Messaging und Video- und Audiokonferenzen haben den Arbeitsalltag modernisiert. Die Steiermärkische Landesverwaltung ist der österreichweit erste öffentliche Dienst, der eine moderne Unified Communications Lösung von Microsoft in Pilotdienststellen eingeführt hat.

Rund 1,2 Millionen Steirer fallen in den Zuständigkeitsbereich der Steiermärkischen Landesverwaltung. In 17 Bezirken und 542 Gemeinden wird Tag für Tag gemeinsam daran gearbeitet, dass im weißgrünen Bundesland alles so läuft, wie es soll. Die dafür notwendige elektronische Infrastruktur wird von zwei in Graz ansässigen Abteilungen, die für Informationstechnik und Telekommunikation zuständig sind, betreut und gewartet. Die Techniker dort sorgen dafür, dass die Kommunikation zwischen den MitarbeiterInnen der Landesverwaltung reibungslos funktioniert. Ein Telefonnetz und einheitliche Emailadressen waren im Jahr 2000 Standard. Seither kamen jährlich neue Lösungen hinzu, die Schritt für Schritt einzeln implementiert wurden. Heute stellen Teleworker, Mitarbeiter in Brüssel sowie Referenten, die ständig unterwegs und in verschiedenen Besprechungen sein müssen, vielfältige neue Anforderungen an das IT-Team.


AUSGANGSSITUATION
Landesverwaltung ohne Unified Communications- Lösung

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Erreichbarkeit der MitarbeiterInnen untereinander und die standortübergreifende Kommunikation zu verbessern“, erklärt DI (FH) Martin Schwetz aus der Fachabteilung für Informationstechnik. Ende 2009 liefen die Lizenzen der bestehenden Rufnummernjournal-Lösung ab. „Die Neulizenzierung wäre mit hohen Kosten verbunden gewesen, abgesehen davon war der Support nicht zufrieden stellend“, so Schwetz. „Außerdem brauchten wir wesentlich mehr Funktionen. Einen Ersatz für das bisherige Rufnummernjournal, eine Instant Messaging-Lösung und die Möglichkeit, Videokonferenzen abzuhalten“, zählt der Informationstechniker die Anforderungen auf, die in den vergangenen Jahren entstanden waren. Für einzelne Bereiche gab es bereits Software. Andere, wie etwa die Videokommunikation, waren bislang kaum genutzt in der Steiermärkischen Landesverwaltung. „Wir wollten eine einheitliche Lösung, die unseren Mitarbeitern einerseits alle wichtigen Funktionen bietet, in die sie sich andererseits schnell und leicht einarbeiten können“, erklärt Projektleiter Martin Schwetz. In einem ersten Schritt wurden verschiedene Lösungen evaluiert. Die wichtigsten Kriterien waren der Integrationsgrad, der Funktionsumfang und die Lizenzkosten.


LÖSUNG
Eine Gesamtlösung mit unzähligen neuen Funktionen

Aus der Evaluierung ging Microsoft Office Communications Server als die am besten geeignete Lösung hervor. Ein Exchange Server war als Basis für die neue Lösung bereits bei der Landesregierung vorhanden. Im Frühsommer 2009 implementierte Microsoft Gold Certified Partner S&T Austria in Kooperation mit dem Voice Specialist Partner Adaptron Deutschland den Office Communications Server. Während der Wintermonate installierten die IT-Mitarbeiter der Landesverwaltung die notwendigen Clients für PC-, Web- und Phonezugriff und betteten die neuen Kommunikationslösungen in die bestehende Softwarelandschaft ein. „Da die Microsoft-Umgebung mit Exchange Server bereits inklusive der Anbindung für Voicemail (Sprachmailbox) vorhanden war, konnten wir gemeinsam mit den Technikern der IT-Abteilung die Software problemlos implementieren und für die Landesverwaltung anpassen“, so Thomas Schober, Consulter von S&T. „Mit der Ablöse von Fremdkomponenten wird die Wartung der elektronischen Infrastruktur fürs IT-Team einfacher. Die Benutzer profitieren vom vertrauten Microsoft Look and Feel und dies über verschiedene Clientbereiche hinweg.“ Kernstück der Optimierung war die Integration der Telefonie und Videotelefonie in Outlook. Experten von der Adaptron GmbH nahmen die notwendigen Konfigurationen für die Telefonieprotokolle vor. Das S&TTeam integrierte die neuen Dienste Office Communicator und Live Meeting und verband diese mit Outlook. „Schulungen für die Administration gab es keine. Schon während des Projekts fand ein reger Austausch mit den Ansprechpartnern bei der Steiermärkischen Landesverwaltung statt“, berichtet Schober.


NUTZEN
Vereinheitlichte Kommunikation spart Zeit und Kosten

Mit der Unified Communications Lösung von Microsoft hat sich im Arbeitsalltag der betroffenen Mitarbeiter der Steiermärkischen Landesverwaltung einiges zum Positiven verändert. „Für die Kollegen aus der Europa-Abteilung ist es eine große Erleichterung. Sie können dank der neuen Video-Lösung problemlos mit ihren Ansprechpartnern in Brüssel konferieren“, berichtet Martin Schwetz. Auch andere Abteilungen profitieren von den neuen Funktionen. „Für Teleworker ist die Voice over IP-Lösung sehr praktisch“, weiß der Projektleiter. Der Präsenzstatus in verschiedensten Anwendungen und mit Instant Messenger kommt allen Mitarbeitern zugute: „Dadurch, dass jeder weiß, ob der andere gerade erreichbar ist, ersparen sich die Mitarbeiter mühsames Herumtelefonieren.“ Martin Schwetz und seine Kollegen aus der technischen Abteilung nutzen den Messenger intensiv für die Kommunikation untereinander. Auch Anfragen an den Helpdesk werden nun über den Office Communication Server und die Funktion der präsenzgesteuerten Reaktionsgruppe abgehandelt. In Summe konnten damit Kommunikations- und Schnittstellenkosten bei der Landesregierung eingespart beziehungsweise optimiert werden. Besonders angenehm sind die neuen Kommunikationskanäle für Mitarbeiter, die unterwegs sind oder an einem anderen Standort arbeiten. „In Videound Telefonkonferenzen ist es eine große Erleichterung, wenn man weitere Gesprächspartner einfach mittels Drag and Drop oder per E-Mail hinzufügen kann“, erklärt der IT-Experte der steiermärkischen Landesverwaltung. Mit der Vielfalt von neuen Funktionen ist für die Mitarbeiter das Managen von Informationen und Kontakten einfacher geworden. „Ein Klick auf einen Kontakt im Verzeichnis genügt, und der Benutzer kann auswählen, auf welchem Weg er mit dem jeweils anderen in Verbindung treten möchte“, so Thomas Schober von S&T. Dadurch bleibt den Mitarbeitern einiges an lästigem Mailverkehr erspart. „Insgesamt können wir von einer großen Zeit- und Kostenersparnis sprechen“, gibt sich Martin Schwetz zufrieden mit dem Office Communications Server. „Die Integration in die Microsoft-Umgebung hat reibungslos funktioniert und die Features werden von vielen effektiv und effizient genutzt.“




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